Was ist Frottier?

Vor 150 Jahren waren Frottegewebe in Europa noch völlig unbekannt. Ihre Heimat ist der Vordere Orient, aus dem die Kunst des Schlaufenwebens über England und Frankreich nach Deutschland kam.

Frottier ist beliebt, weil es praktisch und pflegeleicht ist.

Man unterscheidet vier Grundqualitäten:

Walkfrottier ist sehr weich und flauschig. Seine duftige Fülle verdankt es lockeren Schlingen aus weichen Garnen. Sein Vorteil ist die hohe Saugfähigkeit.
Zwirnfrottier ist fest im Griff. Durch gezwirnte Schlingenfäden hat es einen hohen Massageeffekt.
Veloursfrottier hat eine samtweiche Oberfläche, da die Schlingen aufgeschnitten sind. Es gehört zu den wertvollsten Frottierarten.
Wirkfrottier ist relativ neu. Es wird nicht gewebt, sondern gewirkt und vereint alle guten Frottiereigenschaften: Gute Saugfähigkeit, leichte Massagewirkung, Schlingenfestigkeit und Weichheit.


Wie pflegt man Frottier?

Frottier ist zwar pflegeleicht, aber beachten Sie bitte trotzdem die Pflegehinweise von uns. Dann werden Sie um so länger Freude daran haben.

Grundsätzlich gilt aber:

   
Bei den ersten 2- 3 Waschvorgängen keine Pflegemittel, Aufheller sogar wenn möglich kein Waschmittel verwenden, damit die Baumwolle sich noch entfalten kann.
Farbige Frottierteile sollten Sie von Anfang an mit einem aufhellerfreien Feinwaschmittel bei 60º waschen.
Weiße Frottierteile behalten ihr strahlendes Weiß am besten mit einem Vollwaschmittel.
Richten Sie sich nach der angegebenen Füllmenge Ihrer Waschmaschine. So beugen Sie Flusenbildung vor.
Kein Wassersparprogramm verwenden.
Lassen Sie feuchte Frottierware nicht längere Zeit übereinander liegen.
Vermeiden Sie das Trocknen an der Heizung.
Leicht gezogene Schlingen nicht herausziehen, sondern abschneiden.
Speziell für Frottier-Badeteppiche gilt, dass sie nicht allein, sondern mit voller Waschtrommel gewaschen werden.
   
Noch ein Tipp:

Bei allen Frottierarten gilt - je höher und dichter der Schlingenflor ist, umso hochwertiger die Qualität.